Kraft Food – Lebensmittel weltweit
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Kraft Food oder auch Kraft Foods ist der weltweit zweitgrößte Lebensmittelproduzent mit Sitz in den USA. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gründete James Lewis Kraft in Chicago einen Käsehandel.
Johann Jacobs, Philippe Suchard und Johann Jakob Tobler waren die Begründer der gleichnamigen Lebensmittelunternehmen, die von Kraft Food seit der Unternehmensgründung akquiriert wurden.
Mittlerweile sind Kraft Food Produkte in über 155 Ländern vertreten. Das Unternehmen wuchs und wächst durch dauerhaft anhaltende Akquisition. Im Jahr 1988 wurde Kraft Food dann von der Firma Philip Morris aufgekauft. Im Jahr 2007 jedoch wurde Kraft von Philip Morris wieder abgestoßen. Dies geschah aufgrund drohender Klagen von Tabakkonsumenten gegenüber Philip Morris.
Zur Produktpalette gehören Getränke mit Jacobs Kaffee, Kaffee HAG oder Getränkepulver wie beispielsweise Kaba. Süßwaren sind durch die Marken Suchard Milka oder Toblerone vertreten. Ebenfalls zum Angebot gehören Fertiggerichte wie Miracoli, Käse- und Milchprodukte wie beispielsweise Philadelphia, Saucen- und Würzmittel, Kartoffelchips und Frühstücksgetreideflocken.
In Deutschland, genauer gesagt in Hamburg, fasste Kraft Food erstmals im Jahr 1927 Fuß. Damals vertrieb das amerikanische Lebensmittelunternehmen Käseprodukte. Heute hat Kraft mehrere Produktionsstandorte in Deutschland. Der Hauptsitz befindet sich im Bremen, im Stammhaus der Kaffeerösterei Jacobs. In Perlach, südlich bei München gelegen, befindet sich das europaweite Entwicklungs- und Forschungszentrum.
Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland in Bremen, Berlin, Bad Fallingbostel, Elmshorn und Lörrach. Jeder Standort hat sich auf ein bestimmtes Produktsegment spezialisiert. Die europäische Hauptniederlassung von Kraft Food zog im Jahr 2007 von London nach Zürich.
Kraft Food nimmt seine Verantwortung als Nahrungsmittelhersteller gegenüber den Konsumenten sehr ernst. Hierfür sind seit geraumer Zeit einige Veränderungen im Auftritt der verschiedenen Produkte vorgenommen worden. Die Nährwertangaben beispielsweise werden genauer und leichter verständlich auf den Produkten erwähnt. Die Marketingkampagnen sind auf eine konsumentenfreundliche Kommunikation ausgelegt. Aufklärung in Ernährungs- und Bewegungsfragen ist ebenso auf der Tagesordnung wie ein konstruktiver Dialog mit den Verbrauchern. Dies alles geschieht, um die Produkte qualitativ zu verbessern und einen Mehrwert in der Ernährung zu schaffen.



