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Leckere Cocktails mit Freunden genießen

Kategorie : Leckere Gerichte

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Wörtlich übersetzt bedeutet dieser Begriff aus dem Englischen „Hahnenschwanz“. Die tatsächliche Herkunft ist unklar, einer der vielen Geschichten nach verdankt das Getränk seinen Namen den Hahnenkämpfen, bei denen der Besitzer des Siegerhahnes die Schwanzfedern des getöteten Hahnes bekam. Diese Trophäe wurde beim anschließenden Umtrunk mit einem Drink begossen: „On the cock‘s tail“. Ob nun diese Geschichte zutrifft oder eine der zahlreichen anderen, lässt sich heute nicht mehr nachprüfen. Fest steht allerdings, dass das Getränk sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Ursprünglich als Notlösung erfunden, um den herben Geschmack der Spirituosen im nördlichen Amerika zu mildern, entwickelte sich die Mixtur von Hochprozentigem und Süßem weltweit zu einem festen Bestandteil des gastronomischen Angebots. Inzwischen werden mehr als 30 Unterarten des Cocktails unterschieden und im Handel sind diverse Basiselemente als Fertigmix zu bekommen, die für den Verzehr mit Fruchtsäften vermischt werden. Auf diese Weise entstehen leckere Cocktails, die individuell dem eigenen Geschmack angepasst werden können. Die wichtigste Unterscheidung liegt zum einen in dem Verhältnis zwischen den Anteilen der Hauptbestandteile Alkohol und Fruchtsaft. Der klassische Cocktail, der Shortdrink, enthält insgesamt wenig Flüssigkeit, davon jedoch einen hohen Alkoholanteil. Aperitifs und Digestifs gehören in der Regel zu dieser Gruppe. Die Longdrinks beinhalten dagegen eine größere Flüssigkeitsmenge mit einem höheren Saft- oder Limonadenanteil, daneben zählen noch Bowle und „Hot Drinks“ wie Irish Coffee zu den Mixgetränken. Von vielen Cocktails existiert auch eine alkoholfreie Variante, bei der Barsirups eingesetzt werden, die dem Geschmack bekannter Liköre ähnlich sind.

Wurden im frühen 20. Jahrhundert in Bars häufig Silberbecher zum Mixen und Trinken verwendet, gibt es heutzutage unterschiedliche Glasformen für die jeweiligen Cocktailsorten. Für Drinks, die mit Eis serviert werden („on the rocks“) bieten sich stämmige Bechergläser in verschiedenen Formaten an, bauchige Gläser sind für fruchtige oder sahnige Varianten geeignet. Neben der Form der Gläser spielt bei den Cocktails, im Gegensatz zu den meisten anderen Getränken, die Dekoration eine große Rolle. Mit Schirmchen, Strohhalmen und Obst lässt sich das Glas zum Servieren gestalten. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt und so haben sich im Laufe der Geschichte des Cocktails fast schon klassische Gestaltungsvarianten entwickelt. Zitronen- oder Orangenscheiben bzw. deren Schalen als Spirale am Glasrand dekoriert gehören ebenso zum Repertoire wie ein Zucker- oder Salzrand, der zu einem festen Bestandteil mancher Rezepte geworden ist.

Wer Anregungen und Rezepte sucht, kann im Internet fündig werden oder sich entsprechende Bücher besorgen. Beides bietet Informationen über benötigtes Equipment, erklärt Begriffe und wartet mit einer Vielzahl an Rezeptvariationen auf. Anschauliche Fotos zeigen Ideen zum Dekorieren und Servieren. Spezielle Internetseiten geben darüber hinaus die Möglichkeit, nach Cocktailbars in der eigenen Umgebung zu suchen oder Rezepte zu veröffentlichen.

Foto © StefanieB. – Fotolia.com

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